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Christine

Endlich wieder besser gehen!

Als Christine 2009 plötzlich anfing, verschwommen zu sehen, konsultierte sie zunächst einen Augenarzt. Der Sehnerv war entzündet, der Grund dafür aber lag tiefer, wie sich nach weiteren Arztbesuchen zeigte, zuletzt bei einer Neurologin: Multiple Sklerose (MS) lautete die Diagnose.

MS ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst und zu Lähmungen und Koordinationsstörungen führt. „Es war zunächst ein Schock für mich“, sagt sie heute. In den folgenden Jahren hatte sie mehrere Schübe, seitdem ist die Krankheit schleichend.

Die Krankheit schreitet fort

Im Jahr darauf besuchte sie eine Reha-Einrichtung. Danach nutzte sie einen Rollator, der beim Gehen Sicherheit bot. „Über die Reha stieß ich dann auf eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Fußheberschwäche und sah ein paar Video zum Thema.“

„2016 merkte ich dann, dass mir das Gehen zunehmend Schwierigkeiten bereitete.“ (Christine)

Den Kontakt zu Pro Walk nahm Christine dann 2020 auf. Über den Orthopädietechnik-Spezialisten Optimus wurde sie dann mit dem Fußhebersystem NeuGait versorgt. Es ermöglicht Menschen mit einer zentralen Fußheberschwäche, wieder deutlich besser zu laufen. Ein kleines Stimulationsgerät mit Elektronik und Sensoren und unterhalb des Knies erfasst dabei die Bewegung des Beines und sendet elektrische Impulse zum Wadenbeinnerv. Der wiederum steuert die Bewegung im Fußgelenk und hebt den Fuß beim Laufen.

2023 sattelte sie um auf NeuGait plus. Das Gerät verfügt zusätzlich über einen speziellen Stimulator am Oberschenkel. Dieser unterstützt ebenfalls mit elektrischen Impulsen den geschwächten Muskel und sorgt so für mehr Stabilität im Knie. „Dadurch wurde mein Gehen nochmals besser.“

„Mit dem NeuGait konnte ich plötzlich wieder deutlich längere Strecken laufen“, berichtet Christine. „Und auch das Treppensteingen ging bedeutend besser. Immerhin zählt unsere Treppe zuhause 19 Stufen.“ (Christine)

Das einzige, womit Christine heute ein wenig hadert:

„Ich hätte viel früher mit dieser Versorgung beginnen sollen“, sagt sie. Und ist überzeugt, dass sie dann heute ohne Rollator gehen könnte. „Denn diese Helfer im Alltag geben einem deutlich mehr Lebensqualität zurück.“ (Christine)

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